Historische Einsätze

Einsätze 1882-2007

Dass sich die Aubinger Feuerwehr in den vergangenen 125 Jahren bestens bewährt hat, ist unbestritten. In diesen Jahren hat sie dazu beigetragen, Menschenleben zu schützen und Sachwerte zu retten. Vielfältig waren und sind die Einsätze der Aubinger Wehrmänner. Leider ist die Dokumentation in den ersten 90 Jahren des Bestehens nicht lückenlos. Bewusst wurde auf Auflistung vieler
Routineeinsätze wie Kleinfeuer oder Fehlalarme verzichtet und nur die bedeutendsten Einsätze herausgesucht.

1885: Zum Einsatz in Allach, wo das Anwesen des „Bäckerbauer“ in Flammen steht, wird die Aubinger Feuerwehr am 2. Oktober gerufen. Hier löschte sie mit gutem Erfolg und verhindert ein weiteres Übergreifen des Feuers. Trotzdem verbrennen vier Pferde und 12 Kühe.

1887: Am 1. Mai wird die Wehr nach Pasing zu einem großen Brand gerufen und ist nach 24 Minuten spritzbereit. Die Löschmaschine funktioniert so gut, dass sich zwei andere Feuerwehren mit Schläuchen anschließen können.

1888: Das Anwesen Josef Kaufmann („Zum Haid“) brennt am 27. Dezember. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wird der Stadel gerettet, der direkt an das Haus angebaut war und in größter Gefahr stand.

1892: Am 20. September steht das Anwesen Glas („Zum Dandler“) in Flammen. Durch das rasche Eingreifen wird das Anwesen Reindl („Zum Metzger“) vor dem Feuer verschont.

1893: Das Anwesen Fischer sowie das Haus Sattler („Zum Mandl“) brennen am 15. August ab. Die Aubinger Feuerwehr rückt zum Löscheinsatz aus. – Am Kirchweihsamstag bricht in dem Anwesen Quirin Seemüller Feuer aus. Durch schnelles Eingreifen der Aubinger Feuerwehr bleibt das Anwesen Pfundstein vor der Feuersbrunst verschont.

1894: Der Blitz schlägt am 24. April in das Anwesen Liedl („Zum Waldl“) ein und verursacht einen Brand. Dieser wird von der Feuerwehr „alsbald bei strömendem Regen gelöscht“, so die Chronik. - Das Anwesen Rasse in Langwied wird vom „roten Hahn“ am 15. Mai heimgesucht. Nachdem das Feuer gelöscht war kommt ein „fürchterliches Gewitter, so dass die ganze Mannschaft zerstreut wird und jeder einzeln heimkommt“. - Am 25. August brennen das Haus Glas („Zum Mundes“) und das Anwesen „Zum Gerner“ nieder. Damit letzterer Brand Zunder bekam, trug ein Mann immer noch Stroh hinzu, bis ihm die Gendarmerie auf die Schliche kam – so die Chronik.

1895: Das Anwesen Reindl brennt am 21. Januar nieder, nur durch den schnellen Einsatz der Aubinger Wehr können die Nachbargebäude gerettet werden. – Am 12. Mai brennt beim Denk in Lochhausen ein Strohhaufen. Auch hier greift die Aubinger Feuerwehr ein. - Der Stadel der Ziegelwerke Heidelberg in Lochhausen steht im August in Flammen. Wegen Wassermangels ist ein Eingreifen nicht möglich. - Ein Stadel der Gutsverwaltung in Freiham brennt am 20. Oktober.

Die Chronik verzeichnet nun für lange 20 Jahre keine größeren Einsätze. Da es unwahrscheinlich ist, dass während eines so langen Zeitraumes nichts Bedeutendes geschehen ist, werden die Aufzeichnungen hier vermutlich lückenhaft sein. Erst im Kriegsjahr 1914 sind für die Aubinger Wehr wieder Einsätze dokumentiert.

1914: Vollständig nieder brennt der Stadel von Georg Metz am 24. August. Durch das rasche Eingreifen der Aubinger Wehr kann eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. - Vier Tage später, am 28. August, kräht der „rote Hahn“ über Stall und Stadel von Josef Seeholzer („Zum Bäcker Maier“). Auch hier verhindert die Feuerwehr eine Ausweitung des Brandes. - Bei Josef Preis brennt es am 13. September, die Nachbarschaft ist stark bedroht, wird aber durch die Feuerwehr erfolgreich vor dem Feuer abgeschirmt.

1916: Der Stadel von Josef Fischer wird im August ein Opfer der Flammen und kann trotz schnellen und wirkungsvollen Einsatzes der Feuerwehr nicht mehr gerettet werden.

1920: Lichterloh brennt am 3. August der Getreidestadel von Josef Preis. Nur durch günstigen Ostwind und das schnelle Eingreifen der Aubinger Feuerwehr kann ein größeres Unglück verhindert werden. 1922: Am 22. Juli brennt das Kesselhaus der chemischen Fabrik Aubing.

1926: Das Anwesen Johann Mayr fängt am 12. November Feuer. Durch den guten Ausbildungsstand der Aubinger Feuerwehr kann das Feuer trotz ungünstiger
Windverhältnisse schnell unter Kontrolle gebracht werden.

1927: Im Anwesen des Ökonomen Josef Seemüller brennt es am 6. März. Stall und Scheune sind unrettbar verloren. Die Aubinger Feuerwehr schützt das Wohnhaus vor den Flammen und bringt das Vieh in Sicherheit.

1928: Beim Stadel M. Gmahl, nahe dem Zillerhof, bricht am 15. Februar ein Brand aus, der rasch um sich greift. Die Aubinger Feuerwehr fährt mit Auto und Fahrrad zum Einsatzort. Nach fünf Stunden kann das Feuer als gelöscht gemeldet werden. - Im November des selben Jahres gerät der Streuschuppen bei M. Koch („Zum Dandler“) in Brand: Wohnhaus, Stall und Stadel werden von der Aubinger Feuerwehr gerettet.

1929: Zur Hilfeleistung wird die Aubinger Wehr am 15. Juli nach Langwied gerufen, wo Stall und Stadel des Ökonomen Martin Naßl in Brand geraten sind. Der Transport der Mannschaft nebst Geräten erfolgt per Lastauto von Karl Sterr. Humorvoll heißt es in der Chronik: „Nach den schweren Aufräumungsarbeiten ist bei der Mannschaft ein Brand entstanden, welcher beim Gastwirt Böswirth gelöscht werden musste“. - Am 28. Juli steht der Stadel von Georg Metz („Zum Berner“) in Brand. Gemeinsam löschen die Feuerwehren Obermenzing, Langwied, Lochhausen und Aubing. Trotzdem brennt der Stadel bis auf die Grundmauern nieder. Jedoch können die umliegenden Gebäude gerettet werden. - In der chemischen Fabrik brennt es am 30. Juli.

1931: Das Heitmeier’sche Anwesen in Lochhausen wird am 30. November von einer Feuersbrunst heimgesucht. Nach kurzem Einsatz kann die Aubinger Wehr wieder abrücken.

1932: Im Anwesen von Anton Fürst („Zum Erferl“) wird am 26. Januar Feueralarm gegeben. Der Brand wird erfolgreich „mit vier Schlauchlagen bekämpft“, wie die Chronik berichtet. - Am 14. Mai wird die Aubinger Feuerwehr nach Langwied gerufen: Im Naßl’schen Anwesen ist Feuer ausgebrochen. Bei diesem Großbrand werden Wohnhaus, Stallungen und Schuppen sowie der angrenzende Stadel des Anwesens Hintermeier vernichtet. Erstmals wurde die neu gekaufte Motorspritze verwendet. - Am 13. September bricht im Stadel der Moosschwaige Feuer aus. Die Aubinger Feuerwehr kann mit ihrer Motorspritze das Feuer schnell bekämpfen.

1933: Beim Landwirt Georg Stürzer brennt der Schweinestall am 18. Dezember. Mit einer Schlauchleitung kann das Feuer gelöscht werden.

1934: Zum Reichsbahn-Ausbesserungswerk Neuaubing müssen die Aubinger Feuerwehrleute am 10. Januar ausrücken. Waggons waren in Brand geraten. Die Gefahr kann jedoch nach kurzem Einsatz bereinigt werden. - Am 1. Februar ertönt die Sirene: Der Stadel des Landwirts Josef Schröfl („Zum Metz“) brennt. Trotz starkem Nebels und enormer Rauchentwicklung gelingt es die angrenzenden Gebäude vor Feuerschaden zu bewahren. - Am 19. Februar wird die Feuerwehr erneut zum Schröfl gerufen: Der Feldstadel hinter dem Anwesen steht in Flammen und kann nicht mehr gerettet werden. - Am 22. Oktober brennt es im Anwesen des Gastwirts Jakob Huber. Der Schuppen voller Stroh ist unrettbar verloren. Die Feuerwehr muss sich darauf beschränken, die angrenzenden Gebäude zu schützen.

1935: Zur Hilfeleistung wird die Wehr am 21. September ins Anwesen der Landwirtswitwe Anna Schmid gerufen. Der Stadel samt Erntevorräten brennt nieder, ohne dass die Feuerwehr etwas dagegen tun kann.

1936: Alarm erfolgt am 19. September anlässlich eines Zimmerbrands im Anwesen des Landwirts Josef Fink. Die Löscharbeiten werden durch starke Rauchentwicklung arg erschwert.

1937: Im Aubinger Moos steht am 4. März das Anwesen Anton Schuster infolge einer schadhaften Räucherkammer in Brand. Der Einsatz der Aubinger Feuerwehr verhindert größeren Schaden. - Am 7. September brennt es in der chemischen Fabrik Aubing. - Gerettet werden kann am 2. November bei einem Brand im Anwesen der Landwirtswitwe Maria Glas durch die gute Arbeit der Feuerwehr das Wohnhaus samt Stadel.

1938: In die chemische Fabrik wird die Wehr am 9. Februar geholt. – Eine Luftschutzbaracke brennt am 12. November an der Rothenfelser Straße. Die Aubinger Feuerwehr bekämpft das Feuer mit zwei Schlauchleitungen und kann nach kurzem Einsatz wieder abrücken.

1939: Beim Bienenheim brennt am 22. März ein Blockhaus. Der Brand ist in sehr kurzer Zeit abgelöscht. - Am 15. Juli wird die Aubinger Feuerwehr alarmiert, als der Zillerhof brennt. Das Feuer greift so rasch um sich, dass vorsorglich auch die Wehren von Pasing und Langwied angefordert werden.

1940 ist kein einziger Brandfall gemäß der Chronik zu verzeichnen, doch muss die Freiwillige Feuerwehr Aubing bei einigen Fliegeralarmen ausrücken.

1941: Zu einem Zimmerbrand muss die Aubinger Feuerwehr am 11. Juni; mit einer Schlauchleitung ist das Feuer schnell unter Kontrolle und abgelöscht.

1942 bis 1945 sind keine örtlichen Einsätze niedergeschrieben, obwohl die Aubinger Feuerwehr des öfteren bei schweren Fliegerangriffen ausrückt.

1946: Scheune und Stallung von Bäckermeister Josef Seeholzer stehen am 7. Oktober in Flammen. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr wird der Großbrand
bekämpft.

1947 ist kein Brandfall gemeldet worden, zu dem die Aubinger Wehr gerufen wurde.

1948: Großbrand am 4. Februar in der Gaststätte „Böswirth“; gemeinsam mit der Feuerwehr Langwied-Lochhausen und der Berufsfeuerwehr löscht die Aubinger Wehr.

1949: Eine Flüchtlingsbaracke am Langwieder See brennt am 2. August. Die Aubinger Feuerwehrleute beteiligen sich an den Löscharbeiten.

1950: Großbrand am 5. Mai bei den Süddeutschen Ziegelwerken in Lochhausen. Das Kesselhaus steht in Flammen. Zusammen mit den Freiwilligen Feuerwehren Langwied-Lochhausen, Gröbenzell, Obermenzing sowie der Berufsfeuerwehr München löscht die Aubinger Feuerwehr den Brand. - Am 15. Juli wird ein Großbrand in der Gastwirtschaft Huber in Aubing gemeldet. Trotz des massiven Feuerwehreinsatzes fallen Stall und Scheune den Flammen zum Opfer.

1951: Großbrand am 26. April in einem landwirtschaftlichen Anwesen im Aubinger Moos, dem trotz des Feuerwehreinsatzes Scheune, Wohnhaus und ein Teil der Stallungen zum Opfer fallen.

1952 bis 1955 sind keine Aufzeichnungen über Feuerwehreinsätze vorhanden.

1956: Am 12. Februar wird die Aubinger Feuerwehr zu einem Hochwasser-Einsatz zum Nymphenburger Kanal beordert. - Zu einem Brand in der Spenglerei Wilhelm in Aubing kommt es am 21. Februar. - Dem Bauerngehöft Josef Leingärtner in Aubing gilt am 14. April der nächste Einsatz. - Zur Firma Polymer in Aubing wird die Wehr im August gerufen.

1960: Der Blitz schlägt am 5. August in die Prüf- und Besamungsstation Aubing („Bullenstation“) ein; dadurch entsteht ein Großfeuer. Nur durch den raschen Einsatz der Feuerwehr können die Stallungen und wertvolle Bullen gerettet werden.

1962: An den ausgedehnten Löscharbeiten beim Brand im Fernheizwerk Süd am 19. Januar beteiligt sich neben mehreren anderen Freiwilligen Feuerwehren und
der Münchner Berufsfeuerwehr auch die Löschgruppe Aubing. - Auch beim Großalarm in den Münchner BMW-Werken am 27. Oktober hilft die Aubinger Feuerwehr bei der Bekämpfung des Feuers mit.

1963: „Großbrand im Zentrum Aubings“ lautet der Einsatzbefehl am 2. November als es in einem landwirtschaftlichen Anwesen einen Großbrand zu bekämpfen gilt.

1964: Das Gut Müllerstadel brennt am 10. Juni. Neben der Aubinger Feuerwehr bekämpfen weitere Wehren diesen Großbrand. - Der nächste Großeinsatz erfolgt am 27. Juni in der Korkwarenfabrik in Puchheim, als 1000 Tonnen Korkrinde Feuer gefangen hatten. Durch den Feuerwehreinsatz können zumindest die Gebäude gerettet werden.

1965: In einer Aubinger Schreinerei brennt es am 7. September. Erfolgreich bekämpft die Aubinger Feuerwehr zusammen mit anderen Wehren und auch der Berufsfeuerwehr den Brand.

1968: Ein ausgedehnter Wald- und Flächenbrand in der Moosschwaige steht am 20. April an. Die Aubinger Feuerwehr und andere Wehren haben alle Hände voll zu tun, um größeren Schaden zu verhindern.

1969: Mit einem großen Waldbrand in der Aubinger Lohe haben es die Aubinger und benachbarte Feuerwehren am 7. März zu tun. Erst ab dem Jahr 1970 führt die Aubinger Feuerwehr genau Buch über alle ihre Einsätze.

1970: Am 31. Mai brennt eine Baubaracke an der Autobahnbaustelle der A 96 bei Freiham. – Zu einem Zimmerbrand wird die Löschgruppe Aubing am 25. Juni in die
Industriestraße alarmiert.

1971: In einer Kanalbaustelle an der Brunhamstraße wird am 5. Juni durch Nachgeben der Schalung ein Arbeiter in drei Metern Tiefe verschüttet. - Am 2. August steht ein Strohhaufen von etwa 50 Quadratmeter Ausdehnung am Dreilingsweg in Flammen. - Ein Heustadel in Freiham brennt am 31. Oktober ebenfalls lichterloh.

5.6.1971, Unfall Kanalbaustelle an der Brunhamstraße

1972: Ein Großfeuer im Bundesbahn-Ausbesserungswerk in Neuaubing ist am 16. Mai zu löschen. Eine Reparaturhalle im Ausmaß von 120 mal 50 Meter brennt lichterloh.
- Die östliche Seite sowie der Anbau und das Dach eines einstöckigen Wohnhauses an der Aubinger Straße brennen am 12. Juli. - „Stoppelfeld beim Gut Moosschwaige brennt“, lautet die Alarmmeldung am 1. September. Es stehen etwa 20.000 Quadratmeter in Brand. - Eine Baracke an der Pretzfelder Straße brennt im September.

1973: Eine Zapfstelle der Tankstelle an der Bodensee-Straße brennt am 10. Januar. - Am 9. Mai steht eine Baubaracke an der Industriestraße im Ausmaß von drei mal fünf Metern vollkommen in Flammen. - Ein Großfeuer in der Schutthalde Großlappen ist am 13. Juli zu bekämpfen.

1974: Zu einem Großfeuer im Gebiet Moosschwaige wird die Löschgruppe am 12. Februar alarmiert. - Eine Feldscheune am Gröbenbach brennt. - Das Dach der Lackiererei des Bundesbahn-Ausbesserungswerks brennt am 14. März lichterloh. - Am 25. April steht ein abbruchreifes Gebäude an der Kravogelstraße in Flammen.
- Am nächsten Tag steht erneut eine Ruine an der Brunhamstraße in Brand. Ein auf dem Abstellgleis stehender Schlafwagen an der Hellensteinstraße (Bundesbahngelände) gerät am 9. Mai in Brand. - Mehrere Abteile eines Reisezugwagens, der auf einem Abstellgleis im DB-Waschwerk an der Bergsonstraße steht, brennen am 9. November. - Am 29. Dezember gibt es ein Großfeuer bei der ISG/DSG an der Brunhamstraße. Der Dachstuhl des Waschraumbaus steht in Flammen.

1975: Am 2. Januar wird die Feuerwehr zu einem Großfeuer alamiert, ein Feldstadel in Freiham ist  vollkommen in Brand. - Im Hochsommer, am 2. August, stehen 2000 Quadratmeter eines Gerstenfeldes an der Bodensee-Straße in Flammen. - Am 30. November gibt es einen dramatischen Zimmerbrand in der Altostraße. Beim Eintreffen der Aubinger Wehr dringt aus einem gekippten Fenster Rauch. Durch eine Verandatüre, deren Glas bereits zersprungen ist, kann das Feuer abgelöscht werden. Dabei hören die Einsatzkräfte menschliche Laute. Drei mit Preßluftatmern ausgerüstete Kameraden durchsuchen die Räume, finden eine männliche Person, können sie retten und dem Notarzt übergeben.

1976: Einem Flächenbrand in der Aubinger Lohe galt am 31. März ein Einsatz. - Am 1. April wird die Löschgruppe zu einem Großbrand einer Feldscheune im Gut Freiham alarmiert. Am 12. April geht es wieder zu einem Großfeuer nach Freiham.

1977: Am 20. März wurde die Wehr zu einem Großbrand in einem Papierlager an der Paul-Gerhardt-Allee und am 17. Mai zu einem Großbrand in einem Altwarenlager im Gut Freiham alamiert. - Auf einer Fläche von 30 mal 5 Meter geht Ende Mai am Krautgartenweg Unrat in Flammen auf. - Am 12. Juni brennt ein Strohhaufen in Freiham. - Auf dem Bundesbahngelände am Ravensburger Ring brennen am 9. Dezember drei Bauwagen vollkommen aus.

1978: Am 31. März brennen 5.000 Quadratmeter Rasen an der Bodenseestraße. - Gemeinschaftlich mit der Wache 6 wird am 1. April der Brand in einer Büro- Holzbaracke an der Brunhamstraße bei den Dornier-Werken gelöscht. - Zusammen mit der Wache 6, der Wache 7 und der Freiwilligen Feuerwehr Germering löscht die Aubinger Feuerwehr am 15. Oktober einen Pressstrohhaufen im Ausmaß von 20 mal 10 mal vier Meter am Germeringer Weg.

1979: Ein auf dem Bundesbahngelände an der Bergsonstraße abgestellter Schlafwagen gerät am 6. Januar in Brand. - Am 17. Februar steht eine Wohnung in der Radolfzeller Straße 44 im dritten Obergeschoss vollkommen in Brand. Beim Eintreffen der Wehr schlagen die Flammen bereits aus den Fenstern.

1980: Nach schweren Unwettern am 5. September läuft an der Alzeyer Straße eine Tiefgarage voll Wasser. Mit der Tragkraftspritze wird die Situation bereinigt. - Am 4. Oktober brennt in der Wiesenthauer Straße ein Dachstuhl. Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauern einige Stunden.

4.10.1980, Dachstuhlbrand, Wiesenthauer Straße

1981: Am 3. Januar fällt eine große Fichte auf das Dach eines Wohnhauses an der Aufsesser Straße. - Im April brennt ein Schnellzugwagen im Waschwerk der Bundesbahn, im Juni entzünden sich ein paar Quadratmeter Stroh am Krähenweg und am vorletzten Tag des Jahres gibt es ein größeres Feuer in einem Produktionsbetrieb für Badewannen und Duschwannen an der Ehrenbürgstraße.

1982: Am 20. Mai wird die Wehr, wie viele andere Münchner Abteilungen auch, alarmiert, um mit dem Tanklöschfahrzeug die Löschwasserversorgung im Pendelverkehr beim Großfeuer der Fa. Peroxyd-Chemie in Höllriegelskreuth sicherzustellen. - Am 8. Oktober brechen streunende Hunde in einen Schafpferch ein und treiben an die hundert Schafe zu Tode. Die Abteilung Aubing hilft bei der Bergung der toten Tiere mit.

1983: An der Altostraße bricht am 18. Juni im ersten Stock einer Lagerhalle (Fa. Preis) ein Großbrand in einer Werkstatt aus.

1984: Vom 12.-15. Juli wurden 28 Unwettereinsätze nach einem starken Hagel im Münchner Osten abgearbeitet. - Am 26. August vernichtet ein Großfeuer das Neuaubinger Freizeitheim an der Wiesentfelser Straße.

1986: Bei einem Großfeuer bei der Drechslerei Mayr in der Zwernitzer Straßstehen zwei Hütten vollkommen in Brand. Das Holzlager kann gegen das Feuer abgeschirmt werden. - Am 8. November brennen zwei Wohnmobile an der Bodenseestraße. Erschwerend bei den Löscharbeiten ist der Umstand, dass sechs Campinggasflaschen und zwei Kanister Benzin in den Fahrzeugen gelagert wurden.

1987: Am 18. Januar wird die Abteilung zu einem Zimmerbrand in einer Pension in der Limesstraße alarmiert. Flur und ein Gästeraum stehen im zweiten Stock vollkommen in Brand. 28 Personen werden über eine Leiter gerettet.

Ein ausrangierter Personenzugwaggon und ein Abfallhaufen brennen am 21. Oktober in der Rupert-Bodner-Straße.

Am Langwieder Bach wird am 19. Dezember bei einem Zimmerbrand eine Person mit schweren Brandverletzungen aus dem Haus gerettet; die Person verstarb nach ein paar Tagen im Krankenhaus.

1988: Am 6. August brennen drei Kellerabteile in der Kunreuthstraße. 8 Etagen müssen mit schwerem  Atemschutz nach eingeschlossenen Personen abgesucht werden, da das gesamte Treppenhaus verqualmt ist. - Am 1. September muss bei einem Großbrand im Gut Freiham eine Lagerhalle und ein Holzschuppen gelöscht werden.

1989: In einer Autowerkstätte an der Spieltränkergasse brennt am 8. April ein Kraftwagen. - Am 20. August werden vier Wohnwägen bei einem Großfeuer an der Hellensteinstraße von den Flammen vernichtet.

Am 19. Dezember stehen an der Ecke Bodensee-/Brunhamstraße mehrere Schuppen mit Fahrzeugteilen und eine Reifenlager in Flammen. Mit einem ZB-6, 4 B-Rohren und 6 C-Rohren wird dieser Großbrand von den Wachen Pasing und Obersendling der Berufsfeuerwehr und der Abteilung Aubing bekämpft.

1990: Die verheerenden Stürme „Vivian“ und „Wibke“ bringen im Frühjahr innerhalb 4 Tagen 26 Einsätze für die Abteilung Aubing

Am 23. Juli fällt eine Papieraufbereitungsanlage in der Pasinger Baumbachstraße einem Großbrand zum Opfer. Gigantische Mengen von Papierballen werden im Zuge der Löscharbeiten mit Staplern ins Freie gebracht und nachgelöscht.

Am 5. November gibt es einen Großbrand in der Hellensteinstraße. Vier Bauwagen stehen vollkommen und drei Bauwagen stehen teilweise in Brand.

1991: An der Gotzmannstraße gelagerte Altreifen werden am 21. Juni bei einem Großfeuer ein Raub der  Flammen. Die Löscharbeiten werden mit einem B-Rohr und 3 C-Rohren von der Wache Pasing der Berufsfeuerwehr und der Abteilung Aubing durchgeführt.

1993: Am 2. Januar wurde die Abteilung um 2 Uhr 55 zu einem ausgedehnten Wohnzimmerbrand im 2. OG am Ravensburger Ring alarmiert. Die Flammen schlugen aus den Fenstern, so dass die darüber liegende Wohnung bedroht war. Die Bewohner konnten mit einer leichten Rauchvergiftung gerettet werden. - Am
21. Februar ist ein Bauwagen in der Hellensteinstraße vollkommen in Brand. Nach den Löscharbeiten wurde in dem Wagen eine verbrannte Person sowie zwei Hunden gefunden. – Großbrand eines Abbruchhauses in der Bodenseestraße am 9. Dezember.

1994: Der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Ubostraße brennt am 25. März und wird mit einem Wenderohr, einem B-Rohr und 3 C-Rohren gelöscht. - In der Wiesenfelser Straße wird im Mai in einer Duplexgarage ein Kind mit dem rechten Fuß zwischen Laufrad und Führungsschiene eingeklemmt. Die Auffahrbühne wird angehoben und das Kind befreit. - In der Neideckstraße gibt es  am 28. Juni eine Verbrennungsexplosion, dabei verliert der Wohnungsinhaber das Leben. - Ein weiteres Todesopfer gibt es im Oktober als in der Bodenseestraße Höhe Freiham ein Pkw-Lenker gegen einen Baum fährt.

1995: In der Kunreuthstraße sind im März zwei Zimmer vollkommen in Brand und auch die Tür zum Treppenhaus ist beim Eintreffen der Abteilung Aubing bereits durchgebrannt. Der Brand wird von einem PA-Trupp mit einem C-Rohr gelöscht. - In der Riesenburgstraße stehen am 5. Juni ein Wohnwagen und ein Pkw in Flammen. Das Feuer wird mit drei C-Rohren rasch gelöscht. Ein Detail am Rande: Der Halter des Wohnwagens kauft sich einen neuen, der vier Wochen später wieder einer Brandstiftung zum Opfer fällt.

1996: Am 19. März bricht das Hauptwasserrohr an der Bodenseestraße. Es laufen ca. 4000 qm Keller und Tiefgarage bis zu 60 Zentimeter voll Wasser. In stundenlanger Arbeit werden die Wassermassen abgepumpt.

Das Barbaraheim brennt am 9. November. Gemeinsam mit der Feuerwache 6 wird das Großfeuer gelöscht.

1997: Am 13. April steht ein beladener Lkw vor einer Speditionshalle in der Rupert-Bodner Straße  vollkommen in Brand. Zusammen mit der Wache 6 kann ein Übergreifen der Flammen auf das Speditionsgebäude verhindert werden.

Einem Zimmerbrand am 21. August in der Kunreuthstr. (1. OG) und einem Küchenbrand in der Streitbergstr. (5. OG) am 16. September galten die anderen beiden größeren Einsätze.

1998: Am 3. Januar bricht in einer Wohnung in der Trimburgstraße ein Feuer aus. Der Bewohner wird vom Dachgeschoss über die Drehleiter gerettet. - Ein Pkw- Lenker fährt Ende Januar in der Altostrasse wegen zu hoher Geschwindigkeit gegen einen Zaun und überschlägt sich. Das Fahrzeug bleibt auf dem Dach liegen,
der Beifahrer ist eingeklemmt. Er wird mit Rettungsschere und Spreizer befreit und vom Notarzt versorgt.

Am 2. Februar brennt ein Wohnhaus am Imkerweg lichterloh. Das Feuer wird mit drei C-Rohren gelöscht. - Am Bahnübergang Eichenauer Straße wird im September eine Person von einem Regionalzug angefahren und tödlich verletzt. - In der Bergsonstraße ist am letzten Tag des Jahres auf einem Lagerplatz ein Großeinsatz notwendig. In Brand sind drei Wohnwägen, ein Bürocontainer, ein Lagerschuppen und zwei Motorräder. Für die Brandbekämpfung werden 15 Preßluftatmer benötigt. Nach den Löscharbeiten werden zwei verbrannte Personen gefunden.

1999: Am Bahnübergang Eichenauer Straße kommt im Mai wieder eine Frau zu Tode. - Ebenfalls im Mai rast der Lenker eines Kraftwagens auf der Bodenseestraße bei Freiham gegen einen Baum. Drei Insassen des Fahrzeuges werden mit schwerem technischen Gerät befreit, zwei davon waren bereits tödlich verletzt. – Am 11. Mai steht ein Einfamilienhaus in der Mariabrunner Straße vollkommen in Brand.

Mehrere Kellerabteile gehen durch Brandstiftung in der Riesenburgstraße am 23. Juli in Flammen auf. – 28 Einsätze aufgrund des Sturmes „Lothar“ fallen am 2. Weihnachtsfeiertag an.

2000: Im Juni gilt es in der Nacht einen Zimmerbrand im 8. OG eines Hochhauses in der Nonnenhornstraße zu löschen. Eine junge Frau wurde mit schweren Brandverletzungen geborgen und mit dem  Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, in welchem sie später verstarb. - Stark anhaltende
Regenfälle sorgen Mitte Mai für einige Einsätze im Stadtgebiet. Diese Unwettereinsätze wiederholen sich im August und im noch stärkeren Maße im September.

2001: In der Aubinger Straße ereignet sich am 21. April ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Personen auf der Rückbank werden mit Schere und Spreizer befreit und dem Rettungsdienst übergeben. - Im Mai gibt es wieder die mittlerweile obligaten Unwetter mit starken Regenfällen. Über mehrere Stunden werden Keller ausgepumpt. - Eine dramatische Nacht gibt es auf den 15. Juli. In der Hohensteinstraße ist das Dach eines Mehrfamilienhauses in Brand. Der Großbrand wird mit mehreren B- und C-Rohren gelöscht, der Dachstuhl brennt vollkommen aus, die Wohnungen im 1. OG können wegen herunterfallenden Deckenteilen nicht mehr bewohnt werden.

Am nächsten Tag wird die Abteilung wegen Regen noch einmal gerufen, um das Dach mit Planen abzudecken. - Die Versammlungsstätte der Germeringer Burschen gerät am 26. Oktober in Brand. Zusammen mit der Feuerwache 6 und verschiedenen Nachbarwehren wird der Großbrand erfolgreich bekämpft.

2002: In der Eichenauer Straße geraten Anfang April 300 Quaderstrohballen in Brand, das Feuer wird mit zwei Wasserwerfern, einem B-Rohr und einem C-Rohr bekämpft. Der Eigentümer breitet das Stroh mit einem Radlader aus. Am nächsten Tag wird die Abteilung nochmals gerufen, weil das ausgebreitete Stroh wieder zu rauchen beginnt. Das Stroh wird mit Schaum abgedeckt, um eine erneute Entzündung auszuschließen. - Im August hält das sogenannte Jahrhundert- Hochwasser Deutschland und die östlichen Nachbarländer in Atem. Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr München werden nach Dessau zur Unterstützung ins Hochwassergebiet angefordert. Auch die Abteilung Aubing ist mit einem Fahrzeug eingebunden. - Ende Oktober fegen heftige Sturmböen über Pasing. Baumaterial wird vom Dach eines vierstöckigen Rohbaues in Sicherheit gebracht. - Am 14. Dezember brennt ein Wintergarten auf einer Garage in der Plankenfelser Straße. Durch den schnellen Erstangriff der Aubinger Wehr wurde ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert.

2003: Am Karfreitag brennen 500 m2 Sträucher und Rasen. - Ein entsetzlicher Verkehrsunfall ereignete sich am 1. August an der Kreuzung Bodensee- und
Wiesentfelser Straße. Ein aus Germering kommender Lenker biegt mit seinem Fahrzeug in die Wiesentfelser Straße ab. Ein aus Richtung Pasing  kommender Kradfahrer kann die Situation nicht mehr unter Kontrolle bringen und rast mit hoher Geschwindigkeit in das abbiegende Fahrzeug. Die beiden Lenker versterben sofort an der Unfallstelle. Der Beifahrer des Krades wird reanimiert und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die nachfolgenden Mitglieder der Motorradgruppe erleiden einen Schock und werden vom Krisen-Interventionsteam betreut.

2004: In einem Haus am Ravensburger Ring brennen im April zwei Kellerabteile, von der Abteilung wird ein PA-Trupp eingesetzt. Durch den Einsatz der neuen Wärmebildkamera wird die Arbeit sehr erleichtert, da der Brandherd schneller gefunden wird. Das Feuer ist mit einem C-Rohr rasch gelöscht, die Tiefgarage und der verrauchte Keller werden mit einem Großlüfter entraucht.

2005: Am 5. Januar fährt sich ein Pkw am Moosschwaiger Weg in der Hofausfahrt fest. Als die Abteilung an der Einsatzstelle eintrifft, steht das Fahrzeug in Vollbrand. Das Feuer kann zwar rasch gelöscht werden, aber der bereits befreite Lenker verstirbt nach einer erfolglosen Reanimation durch den Notarzt an der  Einsatzstelle. - Am 6. Januar gerät durch das Abbrennen einer Wunderkerze ein Christbaum in der Kunreuthstraße in Brand. Das Feuer wird von den Mietern gelöscht, aber zwei Personen werden mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. – Am 26. Januar wird die Abteilung zu einem Großbrand einer Lagerhalle in die Landsberger Straße nach Laim alarmiert.

Am 24. August müssen aufgrund des Hochwassers der Isar ufernahe Keller ausgepumpt werden.

2006: Dieses Jahr beginnt ungewöhnlich ruhig. Bis es am Sonntag, 12. Februar, um die Mittagszeit sehr schnell gehen muss. Innerhalb einer Stunde soll ein Fahrzeug zur Überlandhilfe im Bayerischen Wald einsatzbereit sein. Gemeinsam mit je einem Fahrzeug aus Allach, Obermenzing, Langwied und Moosach macht sich die Abteilung auf den Weg nach Regen, um zwei Tage lang im Gebiet Frauenau den meterhohen, schweren Schnee von den Hausdächern zu schaufeln.

Am Sonntag, 5. März, kommen die Schneemassen nach München. Jeglicher Verkehr ist für Stunden unmöglich. Ein Vorwärtskommen mit den schweren Löschfahrzeugen ist nur mit Schneeketten möglich. Den ganzen Tag über werden Personen aus ihren eingeschneiten Häusern befreit, abgebrochene Bäume und Äste von Straßen entfernt und vom Einsturz bedrohte Dächer geräumt. Die Einsätze dauern ohne Pause zehn Stunden.

Am 7. Juli ist die Abteilung bei einem Hubschrauber-Einsatz beteiligt. Nach einem nächtlichen Verkehrsunfall auf der Eichenauer Straße wird der schwer verletzte Lenker mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Für die Landung und den Start muss entsprechende Beleuchtung aufgebaut werden. - Am 20. Dezember brennt mitten in Aubing ein Boot. Es steht auf einem Grundstück an der Bodenseestraße auf einem Anhänger. Ein Schaumrohr kommt zum Einsatz. - Am 1. Weihnachtsfeiertag muss ein Zimmerbrand in der Pretzfelder Straße gelöscht werden. - Am Tag darauf, kurz nach sieben Uhr früh, fährt ein Pkw-Lenker in der Altostraße unter einen geparkten Lastkraftwagen. Der Fahrer wird von einem hinzugekommenen Busfahrer befreit und erstversorgt. Der eingeklemmte Beifahrer wird mit Rettungsgerät von der Feuerwehr geborgen.